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Digital, auch bekannt als AC-3, hatte 1992 sein Kinodebüt.
Drei Jahre später, mit der Vorstellung der ersten Consumer-Geräte,
wurde Dolby Digital zum Standard für DVD und HDTV. |
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Im Vergleich
zur älteren Dolby Pro Logic Technologie bietet Dolby
Digital deutlich hörbare Verbesserungen und ein perfektes
Surround-Erlebnis.
Zu den herausragenden Merkmalen der digitalen Signalverarbeitung
gehören u.a. "Adaptive Decorrelation", "Speaker
Position Time Synchronization" (Raum / Zeit Sychronisation)
und "Timbre Matching" (Klangfarben-Anpassung), was
im Folgenden erläutert wird.
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- Adaptive
Decorrelation" erfasst echte Stereo Surround Informationen
in separaten, digitalen Quellen. Zur Erinnerung: Nicht alle
Dolby-Digital- oder DTS-kodierten Soundtracks beinhalten
Stereo-Surround- Information (Auch wenn die "Pipeline"
verschiedene Signale transportieren kann!). "Adaptive
Decorrelation" überwacht kontinuierlich die Surround
Kanäle. Erfasst es Stereo-Informationen, geschieht
nichts. Erkennt es aber ein Monosignal, schaltet es sich
automatisch ein und erzeugt die oben genannten Effekte.
- "Speaker
Position Time Synchronization" hilft bei dem Problem,
dass Lautsprecher in einem "Heimkino-Setup" selten
in gleichmäßigem Abstand zur Hörposition
stehen. Durch unterschiedliche Entfernungen der Lautsprecher
ergeben sich minimale Zeitunterschiede, bis der Ton den
Hörer erreicht. "Speaker Position Time Synchronization"
(man hätte es auch "Time Sync" nennen können)
kompensiert die Schwierigkeiten der korrekten Platzierung.
Durch eine digitale Zeitverschiebung der einzelnen Kanäle
wird der Schallweg vom Lautsprecher bis zum Hörer berücksichtigt.
Haben Sie dem Prozessor einmal mitgeteilt, wie weit welcher
Lautsprecher von Ihrer bevorzugten Hörposition entfernt
ist, errechnet er automatisch die perfekte Zeitverzögerung
für jeden einzelnen Kanal. Tatsächlich ziemlich
raffiniert!
- "Timbre
Matching", die Klangfarben-Anpassung, wirkt bei Dolby
Digital unabhängig auf die jeweiligen Surround Kanäle
und optimiert diese.
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Im Jahr
1998 präsentierten die Dolby Laboratorien und Lucasfilm
THX das Format "Dolby Digital Surround EX". Es wurde
für die neuen Sound-Spezialeffekte in dem Star Wars Film
"Episode One: The Phantom Menace" entwickelt. Dieses
erweiterte Surround-Format hat einen zusätzlichen hinteren
Center-Kanal. Wie der vordere Center, abgeleitet aus dem linken
und dem rechten Kanal, ist auch der neue hintere Center-Kanal
nicht in sich geschlossen. Es handelt sich um ein Monosignal,
das sich aus den beiden hinteren Effektkanälen zusammensetzt.
Dieser
zusätzliche Kanal ermöglicht eine noch präzisere
Platzierung der Surround-Effekte. THX empfiehlt für beste
Resultate in einem Heimkino-System mit Dolby Digital Surround
EX zwei Lautsprecher hinter der Zuschauerposition, zusätzlich
zu den seitlich installierten Dipolen. Dafür werden natürlich
auch zwei weitere Kanäle aus dem Verstärker benötigt.
Neben
"Episode I" aus der "Star Wars"-Saga ist
Dolby Digital Surround EX auch in den Filmen "Toy Story
2", "The Bone Collector" und "End of Days"
zu erleben. Zudem wurde die Veröffentlichung des Filmes
"Austin Powers - The Spy Who Shagged Me" auf DVD
erstmals mit Dolby Digital Surround EX realisiert. Obgleich
die Surround EX Software wunderbar mit jedem Dolby-Digital-Gerät
korrespondiert, verfügen nur Geräte mit THX-Zertifizierung
und "Surround EX"-Dekodierung über den zusätzlichen
hinteren Effektkanal.
Bitte beachten Sie, dass eine DVD mit Aufschrift "Dolby
Digital" nicht unbedingt auch "5.1" meint.
Zur Zeit gibt es neben "5.1" fünf weitere Methoden
zum Abmischen von Musik: Dolby Digital Mono (nur mit Mitte-Kanal),
Dolby Digital Stereo (nur mit Hauptkanälen links und
rechts), Dolby Digital Surround (mit vier Matrix Kanälen),
Dolby Digital 4.0 (mit vier separaten Kanälen) und Dolby
Digital 5.0 (mit fünf separaten Kanälen).
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| Mehr
Informationen über Dolby Digital und Dolby Digital
6.1 finden Sie unter www.dolby.com
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