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Dolby Pro Logic und Dolby Digital entstanden bei der Arbeit der Dolby Laboratorien für die professionelle Filmindustrie. Beide Technologien stehen für ein aufregendes Klangerlebnis und Raumgefühl. Obwohl Pro Logic die ältere Technik ist, gilt sie als Standard für Videos und NTSC-TV-Übertragungen. Dolby Digital hingegen ist der Audio Standard für DVD und HDTV.

Hier einige der Unterschiede:
Pro Logic ist eine analoge Matrix-Technologie, selbst wenn einige Dekoder DSP (Digital Signal Processing) benutzen, um die Richtungsinformationen von Pro Logic zu entschlüsseln.
Dolby Digital hingegen ist, wie der Name schon sagt, ein komplett digitaler Standard, der in sich abgeschlossen ist. Das bedeutet, dass Dolby Digital jegliche Interferenzen eliminiert oder Kanalüberlagerungen überblendet. Dadurch können die Audioinformationen besser im Raum lokalisiert werden.
Zusätzlich bietet Dolby Digital die Fähigkeit, Stereo-Surround zu erzeugen, während Pro Logic nur einen einzelnen MONO-Surround-Ausgang hat, der allerdings durch zwei Lautsprecher ausgegeben wird.
Im Gegensatz zu dem gefilterten Signal, das bei Pro Logic von 100 Hz - 7 kHz Signal reicht, kann Dolby Digital die gesamte Audio-Bandbreite auf jedem Surroundkanal transportieren.
Dolby Digital hat einen komplett separaten Basskanal (LFE - Low Frequency Effects Channel), den es bei Pro Logic nicht gibt. Dieser Basskanal umfasst 20 - 120 Hz, was ungefähr einem Zehntel der normalen Bandbreite (20 Hz - 20 kHz) entspricht.

Daher stammt das Anhängsel ".1" bei der Bezeichnung "5.1"; es bedeutet einfach, dass es 5 Kanäle mit der ganzen Bandbreite (Links, Mitte, Rechts, Links Surround und Rechts Surround) gibt und noch zusätzlich einen LFE Kanal.

Mehr Informationen über Dolby Digital und Dolby Digital 6.1 finden Sie unter www.dolby.com
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